Dorschangeln-Spezial – Rund um den beliebten Meeresfisch

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Nachdem wir im Rahmen unseres Artikels über das Angeln in Norwegen schon einige Zielfische erwähnt haben, gehen wir heute auf einen der beliebtesten Meeresfische ein: den Dorsch. Der außerhalb der Ostsee auch als Kabeljau bekannte Speisefisch kommt außerdem fast überall im Nordatlantik und in der Nordsee vor.

Der wahrscheinlich einfachste Weg, um auf Dorsche zu angeln, ist von einem Fischkutter oder Angelboot aus. Von fast jeder größeren Küstenstadt aus kann man entweder an einer geführten Tour teilnehmen, oder ein kleines Boot mieten und selbst in See stechen. Gerade für Neulinge ist aber eine Gruppentour mit einem Skipper empfehlenswert, da man sich bei der Suche nach den Dorschen nicht auf sein Glück und Geschick mit dem Echolot verlassen muss.

Fängige Köder für Dorsche gibt es viele, denn Dorsche fackeln nicht lange bevor sie einen möglichen Beutefisch angreifen.

Angelt man vom Boot aus und stehen die Dorsche nah am Grund, wird meist ein Pilker verwendet. Dabei wird der Köder immer wieder auf Grund gelassen und angezogen, so lange bis ein Fisch auf den taumelnd sinkenden Köder reinfällt. Die Pilker gibt es in vielen verschiedenen Formen, Gewichten und Farben. In der Ostsee reicht ein Gewicht von 50 bis 150 Gramm, bei stärkerer Strömung und Drift greift man eher zu den schweren Pilkern. Farblich sind derzeit Kombinationen aus Rot und Schwarz sowie Silber und Blau beliebt, es sind jedoch eigentlich alle denkbaren Farben verwendbar, für jede Situation gibt es einen passenden Köder.

Eine Abwandlung des Angelns mit Pilker ist das Speedjiggen. Dabei wird ein schmaler, schwerer Pilker zuerst bis zum Grund abgelassen und dann mit schnellen Sprints und kurzen Stopps wieder eingeholt. Diese Technik hat sich bewährt, wenn die Dorsche weit über Grund unter Schwärmen von Futterfischen stehen, denn sie können dem Reiz des schnell vorbeischwimmenden Pilkers einfach nicht widerstehen. Doch nicht nur Dorsche werden hier anbeißen, auch Köhler und Pollack nehmen den flotten Speedpilker an. Vorsicht ist allerdings bei zerklüfteten Böden geboten, hier hat sich schon oft ein Pilker verhakt und wurde abgerissen.

In der Ostsee ist auch das Angeln mit Gummifisch am Jighaken beliebt, sowohl vom Boot aus, als auch im Brandungsangeln, denn besonders nach der Laichzeit treibt der Hunger die Dorsche in Küstennähe. Hier kann mit leichtem Gerät geangelt werden, was für spannende Drills sorgt. Auch mit einem Wobbler lassen sich Dorsche überlisten. Mit tief tauchenden Modellen können Sie sogar vom Boot aus Schleppen und in 10 Meter oder mit Downrigger noch tiefer fischen.

Egal für welche Art des Dorschangelns Sie sich entscheiden, Angelplatz.de hat die passende Ausrüstung.

 

Über Dorsch, beziehungsweise Kabeljau, sei noch gesagt, dass die Bestände in den Meeren durch starke Befischung eingedämmt wurden und deshalb durch die IUCN als gefährdete Art eingestuft wurde. Grundsätzlich ist selbst geangelter Fisch unproblematischer als industriell gefangener, dennoch sollten Sie sich beim Dorschangeln an die Schonmaße halten. Denn werden zu viele Fische entnommen bevor sie überhaupt ein einziges Mal laichen können, werden sich die Dorschpopulationen nicht erholen.

Haben Sie schon Dorsche geangelt? Wo waren Sie erfolgreich, und welche Technik und Köder haben Sie benutzt? Wenn Sie uns ein Bild von Ihrem Fang zeigen möchten, können Sie es hier in einen Kommentar einfügen.

2 Gedanken zu „Dorschangeln-Spezial – Rund um den beliebten Meeresfisch“

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