Makrelenangeln – Nordseetiger richtig verführen

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Ein torpedoförmiger Körper und blau-schwarze Musterung auf dem Rücken, und immer in rauen Mengen: Die als schmackhafter Speisefisch beliebte Makrele (lateinisch: Scromber scombrus) ist ein Schwarmfisch. Sie zieht im Sommer ab Mai nach dem Laichen hungrig in die Küstenregionen der Nordsee, teils auch bis in die Ostsee. Hier kann man sie von der Küste, vom Fischkutter oder vom Mietboot aus fangen.

Makrelen vom Boot aus angeln

Sonniges Wetter bei ruhiger See sind beste Bedingungen, um auf einem Boot Makrelen zu fangen. Dabei braucht man auch nicht unbedingt ein Echolot, stattdessen gelten Schwärme von Möwen als sicheres Anzeichen für Makrelen. Die Möwen jagen zwar die Makrelen nicht, sie fressen jedoch ebenfalls die kleineren Fische, die vor den raubenden Makrelen zur Oberfläche flüchten. Bei Makrelen gilt: entweder es sind keine in Sicht, oder man fängt gleich eine ganze Menge, denn sie bleiben fast immer im dichten Schwarm.

Um hier Makrelen zu fangen, wird oft ein Makrelenpaternoster gewählt. Ein Paternoster besteht aus einer Vorfachschnur, an der in regelmäßigem Abstand mehrere salzwasserfeste Haken mit Fischhaut, Lockperlen, glitzernden Fäden oder Gummischnüren befestigt sind. Am Ende des Vorfachs wird ein Bleigewicht oder ein Pilker befestigt, der eine zusätzliche Lockwirkung haben kann. Da die Makrelen nie sehr tief stehen, brauchen Sie nicht tiefer als bis etwa 20 Meter zu angeln. Lassen Sie den Paternoster auf diese Tiefe ab und ziehen Sie die Schnur mit kurzen Pausen bis an die Oberfläche. Hat eine Makrele angebissen, empfehlen manche Angler, noch einen Moment zu warten. Durch die Bewegung, die die flüchtende Makrele in den anderen Ködern am Paternoster auslöst, steigen oft noch mehrere Makrelen mit ein. Dabei vergrößert sich aber auch die Gefahr, dass sich die Makrele wieder vom Haken löst. Da bei einem Paternoster mehrere Fische gleichzeitig beißen können, sollten Sie hier eine stabile Rute und eine robuste Rolle verwenden, generell ist eine ähnliche Ausrüstung wie für das leichte Pilken empfehlenswert. Auf Angelplatz.de finden Sie verschiedene Meeresvorfächer, darunter auch Paternoster.

Makrele auch vom Festland aus fangen?

Makrelen lassen sich auch von der Brandung aus fangen, vielen Anglern bereitet das mehr Spaß als mit einem Paternoster. Als Angelplatz eignen sich Molen und Hafenkanten, besonders in Dänemark, Norwegen und auf den Britischen Inseln. Geangelt werden kann mit einer leichten Spinnrute und einem Kunstköder wie zum Beispiel Blinker, Spinner oder Wobbler. Auch hier kann man sich bei der Suche nach Makrelen an Möwen halten, die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Dämmerung und ablandiger Wind gute Bedingungen für das Brandungsangeln auf Makrele schaffen.

Was kann man aus Makrelen machen?

Das rote Fleisch dieses Fisches aus der Familie der Makrelen und Thunfische enthält viele gesunde Nährstoffe wie Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren. Makrelen sind sehr fettreich und verderben schnell, daher sollten sie nach dem Fang sofort gekühlt werden. Verarbeitet werden Makrelen auf verschiedenste Weisen: gedünstet, gebraten, gegrillt oder geräuchert.

Sind Sie auch ein Fan von Makrelen? Dann zeigen Sie uns Ihren Fang oder verraten Sie uns Ihre besten Tipps zu Ausrüstung, Methode und Angelplätzen für das Makrelenangeln!

Ein Gedanke zu „Makrelenangeln – Nordseetiger richtig verführen“

  1. Vielen dank für die tollen Informationen. Ich als Frau Angel auch ziemlich gern nur leider konnte ich bis jetzt noch keinen großen Fisch fangen.
    Gruß Anna

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