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Anglerlatein – Dichtung und Wahrheit

Angeln ist ein weites Feld mit unzähligen Variationen, die vom Zielfisch, der Umgebung und der Jahreszeit abhängen. Die Vielfalt und Komplexität dieses Hobbys führen dazu, dass es sehr viel zu wissen gibt – und das macht es unvermeidlich, dass dabei Halbwahrheiten solange weitergegeben werden, bis sie sich in Mythen verwandeln. Wir beleuchten die beliebtesten Exemplare in diesem Artikel.

Mythos 1: Je größer der Köder, desto größer der Fisch

Viele Angler glauben, dass ein größerer Köder automatisch größere Fische anlockt. Doch das ist nicht immer der Fall. Beispielsweise haben Angler festgestellt, dass kleine Köder wie Maden, Würmer oder kleine Kunstköder oft effektiver sind, um große Fische wie Barsche oder Forellen zu fangen. In einem Angelwettbewerb in Norddeutschland konnte ein Teilnehmer mit kleinen Gummiködern größere Hechte fangen, während andere mit großen Ködern kaum Erfolg hatten. Verschiedene Ködergrößen auszuprobieren, je nach Fischart und Gewässerbedingungen, ist daher der Schlüssel zum Erfolg.

Mythos 2: Angeln bei Vollmond bringt den besten Fang

Der Glaube, dass der Vollmond die beste Zeit zum Angeln ist, ist weit verbreitet. Tatsächlich kann der Mondzyklus die Fischaktivität beeinflussen, jedoch spielen viele andere Faktoren eine genauso wichtige Rolle. Ein erfahrener Angler aus Bayern berichtet, dass seine besten Fänge oft bei Neumond und nicht bei Vollmond stattfanden. Zudem beeinflussen Wetterbedingungen, wie zum Beispiel ein aufziehendes Tiefdruckgebiet, oft stärker das Beißverhalten der Fische. Studien zeigen, dass auch die Wassertemperatur und die Tageszeit entscheidend sind, um erfolgreich zu angeln. Daher sollte man seinen Angeltrip nicht ausschließlich nach dem Mondkalender planen, sondern eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigen.

Mythos 3: Fische hören, was wir reden

Es wird oft angenommen, dass Fische Gespräche hören können und dadurch abgeschreckt werden. Tatsächlich haben Fische kein Gehör wie Menschen, sie können jedoch Vibrationen und Druckwellen im Wasser wahrnehmen. Diese Sinneswahrnehmung erfolgt über die Seitenlinienorgane der Fische. Laute Geräusche, wie das Stampfen auf dem Boot oder das Werfen schwerer Gegenstände ins Wasser, können Fische vertreiben. Ein erfahrener Karpfenangler berichtet, dass er oft in Flüsterlautstärke spricht und dennoch große Karpfen gefangen hat. Solange man unnötigen Lärm vermeidet, beeinträchtigt ein normales Gespräch den Fangerfolg in der Regel nicht.

Mythos 4: Ein Regentag ist ein schlechter Angeltag

Viele Angler meiden das Angeln bei Regen, doch Regen kann das Angeln tatsächlich verbessern. Leichte Regenschauer lockern die Wasseroberfläche auf und bringen Fische in Bewegung. Ein Beispiel ist ein Angler am Bodensee, der bei leichtem Regen immer wieder große Barsche gefangen hat. Regen kann auch Insekten und Würmer ins Wasser spülen, was die Fische anzieht. Zudem kühlt Regen das Wasser ab, was im Sommer zu einer erhöhten Fischaktivität führt. Ein anderer Angler aus Schleswig-Holstein schwört darauf, dass Regen die beste Zeit ist, um Forellen zu fangen, da sie dann aktiver auf Nahrungssuche gehen.

Mythos 5: Fischgeruch an den Händen verdirbt den Fang

Ein häufiger Glaube ist, dass der Geruch von Fisch an den Händen den Fang beeinträchtigt. Tatsächlich ist es wichtiger, dass keine unnatürlichen Gerüche wie Parfüm, Seife oder Benzin auf den Köder übertragen werden, da diese die Fische abschrecken können. Ein Angler, der regelmäßig in den niederländischen Poldern fischt, berichtet, dass er trotz fischiger Hände viele große Karpfen gefangen hat. Entscheidend ist die Präsentation des Köders: Ein gut präsentierter Köder, der sich natürlich bewegt, erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen Fang. Die Fähigkeit des Anglers, den Köder realistisch zu präsentieren und das Verhalten der Fische zu lesen, ist viel wichtiger als der natürliche Geruch an den Händen.

Mythos 6: Fische beißen nur in den frühen Morgenstunden

Viele Angler glauben, dass die frühen Morgenstunden die einzige Zeit sind, um erfolgreich Fische zu fangen. Zwar sind die Aktivitätszeiten vieler Fischarten in den frühen Morgenstunden erhöht, jedoch können Fische auch zu anderen Tageszeiten gefangen werden. Ein Beispiel ist das Angeln auf Zander in den Abendstunden. Zander sind dämmerungsaktive Raubfische und beißen häufig kurz vor Sonnenuntergang bis spät in die Nacht. Auch das Angeln auf Welse kann nachts sehr erfolgreich sein, da diese Fischart überwiegend nachtaktiv ist. Es lohnt sich also, verschiedene Tageszeiten auszuprobieren und sich auf das Beißverhalten der Zielart einzustellen.

Mythos 7: Salzwasserfische sind schwerer zu fangen als Süßwasserfische

Es wird oft behauptet, dass das Angeln im Salzwasser schwieriger ist als im Süßwasser. In Wirklichkeit hängt der Schwierigkeitsgrad nicht vom Gewässertyp, sondern von der Erfahrung des Anglers und den spezifischen Bedingungen ab. Ein erfahrener Hochseeangler berichtet, dass er regelmäßig erfolgreich Thunfische und Makrelen im Atlantik fängt, während er im Süßwasser oft Schwierigkeiten hat, große Hechte zu überlisten. Das Angeln im Salzwasser erfordert jedoch spezielle Ausrüstung und Techniken, um den größeren und oft kämpferischeren Fischen gerecht zu werden. Einsteiger sollten sich daher zunächst mit den Grundlagen vertraut machen, bevor sie sich ins Salzwasserangeln stürzen.

Mythos 8: Kunstköder sind immer besser als Naturköder

Ein weiterer weit verbreiteter Mythos besagt, dass Kunstköder grundsätzlich effektiver sind als Naturköder. Beide Köderarten haben ihre Vor- und Nachteile. Kunstköder wie Wobbler, Spinner und Gummifische sind langlebig und können spezifisch auf bestimmte Fischarten abgestimmt werden. Naturköder wie Würmer, Maden und Köderfische hingegen imitieren die natürliche Nahrung der Fische und können besonders in natürlichen Gewässern sehr effektiv sein. Ein Angler aus Mecklenburg-Vorpommern berichtet, dass er mit lebenden Köderfischen regelmäßig große Hechte und Zander fängt, während Kunstköder in denselben Gewässern oft weniger erfolgreich sind. Die Wahl des richtigen Köders hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Fischart, das Gewässer und die aktuellen Bedingungen.

Mythos 9: Alle Fische sind gleich empfindlich gegenüber Licht

Viele Angler glauben, dass alle Fische gleichermaßen auf Licht reagieren. Tatsächlich gibt es große Unterschiede zwischen den Arten. Einige Fischarten, wie zum Beispiel Forellen, sind sehr lichtempfindlich und meiden direkte Sonneneinstrahlung. Andere Arten, wie Karpfen, sind weniger lichtempfindlich und können auch bei hellem Tageslicht gut gefangen werden. Ein Beispiel ist das Angeln auf Aal, der bevorzugt bei Dunkelheit und in trüben Gewässern aktiv ist. Ein Nachtangler aus der Eifel berichtet, dass er die besten Fänge bei völliger Dunkelheit erzielt. Um erfolgreich zu angeln, sollten Angler das Verhalten und die Vorlieben der jeweiligen Fischart berücksichtigen.

Mythos 10: Catch and Release ist schädlich für die Fische

Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass das Zurücksetzen gefangener Fische grundsätzlich schädlich ist. Zwar ist das Fang-und-Release-Verfahren nicht ohne Risiko, doch wenn es korrekt durchgeführt wird, kann es den Fischen ermöglichen, unverletzt in ihr Habitat zurückzukehren. Ein erfahrener Angler aus der Schweiz berichtet, dass er regelmäßig große Hechte und Forellen fängt und zurücksetzt, ohne dass die Fische Schaden nehmen. Wichtige Maßnahmen sind die Verwendung von schonenden Haken, das schnelle und sorgfältige Handling der Fische sowie das sofortige Zurücksetzen ins Wasser. Studien haben gezeigt, dass viele Fische, die korrekt zurückgesetzt werden, überleben und sich normal weiterentwickeln.

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